AESthetic perfection

VIdeografie



VITA

Der Name

... leitet sich vom Ort ab, an dem Daniel Graves sein Projekt gründete: Hollywood, die Welt der Stars und Sternchen, des Glamours, "der kosmetischen Chirurgie und der falschen Freunde" - eben der künstlichen ästhetischen Perfektion. Daniel: "Der Name passte einfach wie die Faust aufs Auge zu einer Band aus Tinseltown (ein Nick für Hollywood, die Red.)."

Die Anfänge

2005 veröffentlicht Graves sein erstes Album: "Close to Human". Zeitgleich hebt er ein weiteres Projekt aus der Taufe: Necessary Response, quasi ein "Auffangbecken" für alles, was ins AP-Schema musikalisch nicht so recht passen will. Sein "zweites Gesicht" hält Graves allerdings anfangs gut verborgen. Um die Namen hinter der Band, die unter anderem Club-Hits wie "Forever" oder "Spilling Blood" veröffentlicht, ranken sich lange unzählige Gerüchte. 2009 beendet Daniel Graves das Projekt wieder. Imselben Jahr tourt AP als Vorband von Combichrist in den USA und Europa.

... und dann

Das Leben ist keine Pralinenschachtel – mit just 30 hat diese Erkenntnis auch Daniel Graves getroffen: „Til death“, Anfang 2014 released und von den Fans als viertes Album sehnlich erwartet, kommt deutlich weniger aggressiv daher als seine Vorgänger: mit „möglichst ehrlichen Emotionen“ eines „traurigen alten Mannes“, der enttäuscht ist, dass das Leben nicht nach Plan verläuft. So ganz ernst wird er’s nicht gemeint haben: Auch, wenn einige Aggro-APisten mit der Midlife-kriselnden Grundstimmung nichts anfangen können - die Til-Death-Tour 2014 zusammen mit Faderhead und Terrolocaust treibt den Bekanntheitsgrad der Hollywood-Gang in Europa weiter in die Höhe. Völlig zurecht: Insbesondere live sind Graves und Co unbedingt erlebenswert.

Überhaupt Europa: Halb zieht es ihn, halb sinkt er hin. Auch, wenn er Angst vorm Fliegen und vielem anderen hat und die Sehnsucht nach dem heimischen Bett, nach Ehefrau, Katze und Ruhe mit einem oder meist mehreren Gläsern Wodka („eine wunderschöne klare Flüssigkeit“) runterspülen muss. Daniel Graves liebt Europa. Salzburg insbesondere. Fast sieben Jahre hat er dort gewohnt. Das hat Spuren hinterlassen: Er isst nicht nur gern österreichisch-deutsch (Schweinebraten und Knödel), er spricht es auch sehr gut. „Wenn der Musikkram mal vorbei ist“, hat er in einem Interview gesagt, will er sich in Salzburg zur Ruhe zu setzen. Da hoffen wir doch (mit einigem Optimismus aus eigener Erfahrung), dass die derzeitige Zeitwahrnehmung des „alten Mannes“ nur eine temporäre Erscheinung ist und er sich noch lange lange in Los Angeles zu hause fühlt… Oder, um es mit Daniel Graves zu sagen: "... life is boring if you can’t laugh at yourself" - das Leben ist langweilig, wenn du nicht über dich selbst lachen kannst.

Diskografie

Alben


Mouseover für Trackliste

Singles/EPs

  • 2010: The Devil's In The Details
  • 2011: Inhuman
  • 2011: All Beauty Destroyed (The Remixes) ‎
  • 2012: A Nice Place To Destroy‎
  • 2013: Antibody‎
  • 2013: Big Bad Wolf ‎
  • 2013: The Dark Half ‎

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