VIdeografie



VITA

Der Name

... "klingt einfach gut", findet Daniel Logemann. Allerdings haben sie zuvor mehrere Jahre nach etwas gesucht, das die Themen Mensch, Gesellschaft und Dekadenz ebenso ausdrückt wie das Feste und Unverrückbare im Leben. Zusammengeschraubt mit ein wenig ureigenem Wortwitz und der Lust am Fabulieren - et voilá: genug Futter für Interpretationsfreudige ...

Die Anfänge

Mirco Osterthun und Daniel Logemann sind 1993 die Kernzelle von "MiM", zunächst noch unter einem anderen Namen. Fünf Jahre experimentieren die beiden im "stillen" Kämmerlein auf rein instrumentaler Basis, lassen EBM- und Technoeinflüsse aufeinander prallen. Als 1999 Sängerin Sarah Folkens und Gitarrist Holger Schuhmann zur Band stoßen, entstehen die ersten Songs. Mit der Veröffentlichung von diversen MP3s auf der eigenen Internetseite wächst der Bekanntheitsgrad, DJs und Radiomoderatoren, darunter Ecki Stieg, werden auf die Combo aus dem oldenburgischen Varel aufmerksam. Im Jahr 2000 veröffentlichen Massiv in Mensch ihren ersten Longplayer "Belastendes Material", der 2001 auch auf dem amerikanischen Markt erscheint  - mit großem Erfolg.

... und dann

Auftritte in Clubs, beim WGT oder Eurorock-Festival sowie diverse Charts-Platzierungen folgen. Tracks wie  "Offensivschock", "Mein letztes Bonbon", "Supermassive Gravity" oder "Pop Corn" begeistern das dunkle Volk auf den Dancefloors der Republik und darüber hinaus. EBM,  Techno, Trance, Dark-Wave oder Future-Pop? Die Fachpresse kann sich nicht einigen. Kein Wunder: Das Beständigste an "MiM" scheint der Wandel, musikalische Grenzen kratzen sie nicht.  "Der passende Sound für den passenden Song", entgegnen die Musiker jedem, der versucht, die Niedersachsen vom Jadebusen in ein musikalisches Korsett zu pressen. Auf ihrer Internetpräsenz verwenden die Friesen folgerichtig eine selbstkreiierte "Marke" made bei MiM: 100 Prozent Offshore-Electro. Beleg auch dafür, dass sie sich selbst nicht zu ernst nehmen. Das portieren sie durchaus in ihre oft deutschen Texte: Beißende Ironie, die bisweilen schon an Klamauk grenzt, treibt selbst die sonst Humorlosen unter den schwarzen Seelen zum Lachen in den Keller  - oder in die Verzweifelung.

Zu Buche schlagen viele Kooperationen mit anderen Bands und Künstlern: Auf der langen Liste finden sich Namen wie Heimataerde, mind.in.a.box, Melotron, Komor Kommando, Hertzinfarkt oder Schauspieler und Synchronsprecher Reiner Schöne.

Anna-Maria Straatmann verlässt die Band im November 2013, Sara Peel tritt ihre Nachfolge an.
 

Diskografie

Alben


Mouseover für Trackliste

Singles/EPs

  • 2002: Negative Format - Uturn: An Exploration In Trance
  • 2006: Klang Der Unsterblichkeit
  • 2008: Massiv In Mensch featuring Mind.In.A.Box - Supermassive Gravity
  • 2009: Hands On Massiv
  • 2011: Hands On Massiv Vol. II
  • 2012: Pop Corn / Tanzmusik
  • 2013: Dark Rave 2013

 

Interview

Am 30. Oktober 2014 war MiM bei uns zu Gast auf dem Stream.
Was sie mit Darth Vader und Sandra zu tun haben,
warum Muck immer üben muss, wenn Daniel mal wieder seine spontanen Phasen hat,
wie ein philospohisches Quintett das Licht der Welt erblickt,
warum MiM keine gefräßigen Kohl-Mörder mag
und wie sich die "Vollblutmusiker in Teilzeit" am Herd und unplugged schlagen...
... hört ihr im Interview ...

www, FB & Co

 
 
 
 
 
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