Unzucht

VIdeografie



VITA

Die Anfänge

... des unzüchtigen Treibens sind dort zu suchen, wo Wein, manchmal auch Weib, vor allem aber Gesang gleichermaßen zu finden sind: auf Konzerten. Ob auf, vor oder hinter der Bühne  - weil sie alle die Vorliebe für dunkle Musik eint, kreuzen sich die Wege von Daniel Schulz, Daniel De Clercq, Toby Fuhrmann und Tom Schindler dort irgendwann geradezu zwangsläufig. Noch im Gründungsjahr 2009 erscheint als Eigenveröffentlichung mit "Engel der Vernichtung" die erste EP der Niedersachsen. Die folgenden 24 Monate verbringt das Quartett eher auf den Festival- und Clubparkplätzen dieser Welt denn in den heimischen Wänden in Hameln oder Hannover.  "Live" ist eben genau ihr Ding: Unzucht überzeugen auf dem Rockharz Open Air 2010 oder als vom Publikum nominierte Newcomer auf dem M'era Luna imselben Jahr ebenso mit ihrer mitreißenden Bühnenpräsenz wie bei ungezählten lokalen Events. Bei einem dieser Gigs machen sie im Frühjahr 2011 in Hameln Bekanntschaft mit Mono Inc.

... und dann

Im folgenden Jahr begleiten Unzucht, inzwischen mit  Bassist Blaschke als festem Bandmitglied, die Monos als Support, hängen noch eine Tour mit Megaherz hintendran und spielen alle Dark End-Festivals 2012. Nach der EP "Deine Zeit läuft ab" im April kommt im September des Jahres der erste unzüchtige Longplayer auf den Markt: "Todsünde 8" überrollt die Dancefloors der Republik wie seinerzeit die zehn biblischen Plagen Ägypten. Das Album erreicht Platz 3 der DAC-Charts  - die Szene kann die Details des  Pakts mit der "kleinen geilen Nonne" auswendig herbeten. Im Frühjahr 2013 begeben sich die Niedersachsen zusammen mit ihren "Brüdern" von Lord of the Lost auf eine Co-Headliner-Tour, im Herbst erscheint das zweite Album "Rosenkreuzer". Mit einem Cover, dass die wachsende unzüchtige Gemeinde umtreibt: "Entre dos Tierras" im Original von Héroes del Silencio ist auch eine Hommage an Daniel Schulz' zweite Heimat. Wer sich schon immer gewundert hat, warum der Unzucht-Frontmann so gut spanisch spricht, Tapas und Flamenco liebt: Er ist Halbspanier, seine Mutter kommt aus Galizien.

In Kürze gibt's allerdings erst mal eine unzüchtige Latein-Lektion: "Venus Luzifer". Der Silberling, mit der Single "Unendlich" bereits angekündigt, dürfte sich als genau das erweisen, was die ursprüngliche Übersetzung aus dem Lateinischen verheißt: Lucifer wird das strahlende Licht des unaufhaltsam aufgehenden Morgensterns am dunklen Musikfirmament weithin in Clubs und auf Festivals tragen (u.a. Blackfield und M'era Luna 2015).
 

Diskografie

Alben


Singles/EPs

  • 2009: Engel der Vernichtung Ep
  • 2012: Engel der Vernichtung
  • 2012: Deine Zeit läuft ab
  • 2013: Kleine Geile Nonne

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Letzte Aktualisierung: Oktober 2014
 
 
 
 
 
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